Dienstag, 17. April 2012

Physiker gefragt - Stromkreis am Fahrrad

Nur kurz: bei der Verkabelung des Rücklichts am Urban Arrow gab es ein Problem. Der Mechaniker meines Vertrauens stellte fest: nur ein Pol des - in diesem Fall leider - exzellent durch Rahmen und Kabelkanal verlegten Kabels zur Leuchte ist durchgängig.

Dunkel erinnerte ich mich, dass früher häufig einfach ein Pol - die Masse - der Fahrradleuchten an den Rahmen gelegt wurde. Das machten wir also auch an der Rückleuchte und ... das Licht leuchtete auf.

Ich verstehe nur nicht ganz, warum das eigentlich funktioniert: ein geschlossener Stromkreislauf kommt so doch gar nicht zu stande. Der Nabendynamo sitzt auf dem Vorderrad und sowohl Phase als auch Masse werden als Kabel zum Vorderlicht geführt.

Haben Nabendynamos also immer noch einen weiteren Kontakt zum Rahmen? Und warum funktioniert das dann trotzdem, obwohl der ganze Rahmen lackiert ist?

Ich denke, ich werde wohl Physik Physik sein lassen, solange beide Lampen leuchten, kann mir das funktionieren von Naturgesetzen aller Art ja eigentlich egal sein...

Kommentare:

  1. Die gute @malienamadrina mich hierher geschickt.

    Es muss irgendwo eine Verbindung zw. Rahmen und Dynamo geben.

    Bei meinem Fahrrad geschieht das an der Vorderleuchte. Die ist ja mit dem Schutzblech verschraubt, welches dann an den Rahmen geschraubt ist. Über die Schrauben kommt dann Verbindung am Lack vorbei zum Rahmen zustande.

    Bei der Rückleuchte ist es dann das gleiche Spiel.

    Hope this helps.

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    1. Das mit dem Vorderlicht ist ein guter Hinweis, das ist tatsächlich ein Ort, wo Verbindung zwischen Rahmen und Dynamo bestehen könnte, Danke :D

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