Dienstag, 13. März 2012

Knipperdolling

Nach einem glücklicherweise folgenlosen Unfall mit dem Cabby bei Glatteis im Februar wurde ein Nachteil deutlich sichtbar, den die Bakfietsen vom Typ Long John gegenüber den Dreirädern haben: sie können umfallen.

Zwar sitzt der Nachwuchs in der Kiste eines Transportrades deutlich sicherer als beispielsweise in einem Kindersitz auf dem Gepäckträger - allein schon durch die deutlich niedrigere Position, dennoch ist auch ein Sturz mit der Bakfiets keine schöne Sache.

Da ich aber ziemlich stur darauf bestehe, dass zwei Räder besser sind als drei, phantasierte ich in letzter Zeit über eine Mischung aus beidem: ein Dreirad für die Stabilität mit sehr schmaler Fahrspur und gelenkten Rädern für die Mobilität.

Fangen wir von hinten an und nehmen wir der Einfachheit halber eine normale Bakfiets vom Typ Long John.

Die Sitzposition empfinden wir dem klassischen Hollandrad nach, bequem und aufrecht.

Die Box gestalten wir breit genug für drei Kinder nebeneinander, und jetzt kommt der Clou: nach vorn bleibt die Box offen, davor laufen zwei gelenkte 20 Zoll Räder, die seitlich bündig mit der Box abschließen. Die Lenkung ist - um mal in den Stadtbusjargon zu wechseln - niederflurig verlegt, so dass man über sie hinweg zwischen den Rädern hindurch wie über eine Treppenstufe in die Box klettern kann.

Voilà: der Knipperdolling. Eine Bakfiets aus Münster.

Sind zufällig technische Zeichner und Ingenieure unter den Lesern, die Lust haben, diese fixe Idee etwas weiter voran zu treiben und zu visualisieren? Ich habe das mal selbst probiert, aber *hust* - das wollt ihr nicht sehen!

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